Finanzierung eines Online Shops für Trachten

Sich mit einem Online Shop für Trachten und Landhausmode selbständig zu machen, ist keine dumme Idee – etwas mehr Aufwand ist mit dieser Selbständigkeit verbunden, wenn zugleich auch noch ein Ladenlokal, vielleicht sogar mit einigen Filialen eröffnet wird. Die Finanzierung des Projekts steht nicht nur vor der Geschäftsaufnahme, sondern eigentlich während der gesamten Tätigkeit im Mittelpunkt. Vor der Eröffnung wird kalkuliert, doch auch, wenn der Laden und Online Shop bereits einige Zeit Umsätze bringen, muss für umsatzschwache Zeiten gespart werden, muss eine Rücklage geschaffen werden. Dazu kommt die Planung bezüglich neuer Waren, Werbung und dem Vorantreiben des Online Shops. Während die Kunden hoffentlich ihre Trachten online bei Trachtenshop.de bestellen, ist der Inhaber des Geschäfts nicht nur damit beschäftigt, seine Waren pünktlich und mit vollem Kundenservice zu verschicken und das Geld dafür zu kassieren, sondern muss auch seinen Lagerbestand in Ordnung halten, die Buchführung erledigen, eventuell in guten Zeiten auch über eine Expansion nachdenken.

Eigenkapital und Fremdkapital sinnvoll kombinieren

Nicht immer hat jemand mit der zündenden Geschäftsidee auch so viel Eigenkapital angespart, um alle anfallenden Kosten vor der Eröffnung aus diesem Budget bezahlen zu können. Auf der Suche nach Fremdkapital müssen verschiedene Kreditanbieter miteinander verglichen werden. Blind einfach bei einer Bank einen Vertrag zu unterschreiben, kann viel unnötiges Geld kosten, das gerade bei einem Start-up viel sinnvoller eingesetzt werden kann. Zwar sind bei einem Online Shop die Lohnkosten etwas geringer – doch schadet es nie, die laufenden monatlichen Kosten überschaubar zu halten, und dazu gehört es auch, die Monatsraten für Kredite, also Tilgung und Zinsen, überschaubar zu halten. Kosten sparen durch Preisvergleiche ist für Geschäftsleute genauso wichtig, wie für Arbeitnehmer, die ihre privaten Kosten unter Kontrolle haben wollen. Kreditvergleich in unterschiedlicher Laufzeit, in verschiedenen Kreditrahmen, bei beliebiger Verwendung und von allen möglichen Instituten ist auf Portalen im Netz möglich – unverbindlich, aber mit der Möglichkeit der schnellen Kontaktaufnahme per Mausklick.

Preiskalkulation für die Waren

Damit unter dem Strich etwas übrig bleiben kann, muss ein Händler auf den Einkaufspreis für die Waren eine gewisse Summe aufschlagen, ausgenommen Sonderangebote, die die Kunden anlocken sollen, bei denen der Gewinn aber relativ knapp kalkuliert ist. In dieser Sache muss ein gewisses Basiswissen in wirtschaftlichen Dingen vorhanden sein. Einige grundlegende Dinge ergeben sich aber aus der reinen Logik. So weiß jeder Händler, dass er für die Abnahme größerer Posten oder den regelmäßigen Einkauf bei einem Hersteller oder Großhändler günstigere Einkaufspreise erhält, die den Spielraum für den Gewinn oder günstigere, das heißt, konkurrenzfähigere Verkaufspreise erweitern. Ein Blick auf die Konkurrenz – in diesem Fall also andere Verkäufer von Trachten und Landhausmode in der gleichen Stadt oder im Internet – schadet also nicht, ebenso, wie Kontakte zu großen Firmen, um dort die Waren günstig einkaufen zu können.

Als nächstes wird berechnet, wie viel auf diesen Einkaufspreis aufgeschlagen werden muss, um überhaupt kostendeckend arbeiten zu können. Hier besteht bei verschiedenen Waren die Schwierigkeit, abschätzen zu können, wie viele Stück man verkaufen wird. Nach einiger Zeit aber hat man eine gewisse Routine und wird hier zum einen aus Erfahrungen klüger geworden sein, aber auch eine Erwartung vertreten können, wie viel Umsatz pro Monat denn zu erwarten ist. Zuzüglich der Kostendeckung ist dann noch ein gewisser Gewinn im endgültigen Verkaufspreis enthalten. Es gibt die Wahl zwischen höherer Gewinnspanne und dafür weniger Einzelverkäufen und eine etwas eingeschränkten Gewinnsumme und dafür einer höheren Stückzahl, die pro Monat verkauft werden kann.

Eine pauschale Anleitung zur Kalkulation von Verkaufspreisen kann nicht gegeben werden, weil die Grundlagen sich, wie auch bei Wikipedia.org erläutert, sehr voneinander unterscheiden. Je nach einzukaufender Ware, zu besorgenden Rohstoffen oder Teilen muss hier der weitere Aufwand noch berechnet und eingeschätzt werden, was allerdings bei einem Trachtenshop entfällt, da die Kleidung bereits fertig eingekauft wird. Aufwändiger ist es, wenn noch einzelne Komponenten zusammengebaut werden müssen, bevor die Ware weiterverkauft werden kann. Dann ist auch die Preiskalkulation schwieriger, um einen Gewinn festsetzen und damit seinen Verdienst regulieren zu können.

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