Bei Versicherungsbetrug können Detekteien auch weiter helfen

Wofür bin ich denn versichert? Es gibt einige Versicherungsnehmer, die es in Sachen Ehrlichkeit gegenüber ihrer Versicherung nicht allzu genau nehmen. Ein unvorstellbarer Geldbetrag, der sich da Jahr für Jahr anhäuft und den die ehrlichen Versicherungsnehmer in ihren Policen mit bezahlen. Zwar untersuchen die Versicherungen viele Fälle, doch nicht alle können sie aufklären. Oft helfen Ermittler, zum Beispiel von www.ermittlungenallerart.de, indem sie den Versicherungsbetrügern auf die Schliche kommen. Diese Detektive werden beauftragt, um die Unkosten zu verringern; bei größeren Schadensmeldungen, bei denen sich ein Verdacht des Betruges erhärtet, sammeln sie Beweise: Die Kosten werden dem Betrüger angelastet, sofern er überführt werden konnte. Aber auch sonst ist die Arbeit eines Ermittlungsbüros oder eines fest angestellten Detektivs deutlich günstiger, als der Schaden, der ohne sie zu verbuchen ist.

Versicherungen arbeiten mit zwei Arten von Detektiven zusammen. Die einen sind angestellte Mitarbeiter, die nur für die Gesellschaft tätig sind. Befindet sich jedoch die Zentrale, in der die Schadensmeldung eingegangen ist, in Nürnberg und wohnt der verdächtige Schadensmelder in Münster, Neuss oder Bonn, kann es schon vorkommen, dass mit einer bundesweit agierenden Detektei zusammen gearbeitet wird. Diese kann ohne Probleme die Ermittlungen auch auf Siegen oder Braunschweig ausweiten, um den Einzelfall auf Herz und Nieren zu prüfen.

Diverse Arten von Versicherungsbetrug

Ist eine Detektei am Werk, um einem Versicherungsbetrüger auf frischer Tat den Garaus im übertragenen Sinne zu machen, so kommen verschiedene Straftaten in Betracht, die jedoch alle unter dem Begriff Versicherungsbetrug zusammengefasst werden können. Das erste Delikt ist die sogenannte arglistige Täuschung. Hier wird zum Beispiel ein falscher Wert angegeben, wenn der Versicherungswert bestimmt wird: Die Deckungssumme übersteigt also den realen Schaden. Auch das Verschweigen von vorangegangenen, wertmindernden Schäden ist als Täuschung anzusehen. Die nächste Strafakte wird vielleicht unter dem Begriff Vortäuschung einer Straftat vor Gericht gehen. Hierbei melden zum Beispiel versicherte Personen einen Einbruch mit Diebstahl und Sachbeschädigung, den es allerdings in dieser Form so nicht gegeben hat. Es geht hier nur darum, von der Versicherung einen Betrag X zu erhalten, für den weiter nichts getan werden musste.

Mindestens Betrug, im schlimmsten Fall jedoch eine Tateinheit mit der Täuschung, vielleicht sogar noch falscher Verdächtigung, wenn der Polizei oder den Detektiven ein Verdächtiger beschrieben wird: Da kommt eine nette Strafe zusammen. Jegliche Art eines vorsätzlichen Schadens, der als Missgeschick oder Unfall dargestellt wird, ist ebenfalls ein Betrug – ob das wertvolle Porzellan, das dem Ehemann beim Krach hinterher flog oder das Auto, das mit Absicht beschädigt wurde, um „Geld zu verdienen“. Zu den Ausmaßen aller Versicherungsbetrüge in Deutschland, auch im volkswirtschaftlichen Sinne, gibt es den Artikel http://de.wikipedia.org/wiki/Versicherungsbetrug. Wie die Behörden mitteilen, setzen sich die illegalen Machenschaften der Betrüger nicht selten aus mehreren Einzeldelikten zusammen; hier steigt die Strafe mit der Zahl der einzelnen Anklagen, die zusammen eine Straftat ergeben, aber auch mit der Höhe des Wertes, der erschlichen werden sollte und mit der Häufigkeit des Betrugs oder versuchten Betrugs.

Versicherungsbetrug wird aufgedeckt

Tagtäglich beweisen Gutachter, dass die Unfallschilderungen und Schadensmeldungen mancher Versicherungsnehmer einfach nicht stimmen kann. Ein Schaden, zum Beispiel am Handy, ist nachvollziehbar – es wird durchaus getestet, ob das teure Smartphone nach einem Sturz aus der Hosentasche die gleichen Schäden aufweist, wie der Versicherungsnehmer in seiner Meldung an die Versicherung angegeben hat. Aber auch Detektive gehen zum Beispiel bei einer Anhäufung von Meldungen einer Person oder einer Firma der Sache auf den Grund. Die Seite www.focus.de und eine Sendung namens Focus TV machen es deutlich: In Deutschland steigt die Kriminalitätsbereitschaft in Sachen Versicherungsbetrug immer dann, wenn es eine Krisensituation gibt. Wo das Einkommen fehlt und ein finanzieller Engpass besteht, greifen die Menschen zu Tricks und Raffinesse. Bei den Autoversicherungen, so heißt es, ist jeder zehnte gemeldete Schaden zumindest mit dem Verdacht behaftet, ein Betrugsfall zu sein. Die Entscheidung ist nicht leicht: Je nach Schadenshöhe muss die Versicherung entscheiden, ob sie dem Verdacht nachgeht, oder selbst bei einem Verdachtsmoment der Sache auf den Grund geht.

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